Heimspiel: Godi Huber in der Bibliothek Steffisburg

In Steffisburg bei Thun ist Godi Huber aufgewachsen. In der Gemeindebibliothek Steffisburg hat der Autor von "Bruno Peretti" zusammen mit Musikerin Marianne Keller seine unblutigen Kurzkrimis präsentiert. Bilder: Daniel Bill

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Bruno Peretti in der Gemeindebibliothek Köniz

Eine hübsche Gemeindebibliothek und ein tolles Publikum – es war ein schöner Abend in Köniz. Ein grosser Dank geht an das Bibliotheksteam für den grossartigen Einsatz! Bilder: Daniel Bill.

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Bruno Peretti tanzt den Kriminaltango

Von Hansi im Glück bis zum Kriminaltango – an der Buchvernissage in Thun präsentierte Autor Godi Huber seine neuen unblutigen Kurzkrimis. Das Publikum erlebte im Salon de Réunion einen poetischen und bisweilen auch phantastischen Abend mit Bruno Peretti, Frau Huber und neuen Figuren. Musikerin Marianne Keller spielte auf der Klarinette die passenden Töne und Regula Tanner (Leseglück Steffisburg) nahm den Autoren ins «Kreuzverhör». Bilder: Daniel Bill

 

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«Zum Glück ist es ein unblutiger Schuss»

Warum kurze Geschichten? Warum unblutige? Was bedeutet Zeit für dich?

7 Fragen an Godi Huber, Autor von "Bruno Peretti jagt den Tagedieb".

 

Blut bringt Auflage, Einschaltquote und damit Erfolg. Du hast dich den unblutigen Kurzkrimis verschrieben. Willst Du als Autor keinen Erfolg?
Erfolg ist schön, wer will das nicht. Aber ich gehe für den Erfolg nicht über Leichen. Mich irritiert, dass zum Beispiel im «Tatort», dem Familien-Fernsehkrimi vom Sonntagabend, bis zu 150 Mal pro Jahr gemordet wird. Muss das sein? Bruno Peretti I erscheint übrigens in dritter Auflage, ist also auch ohne Blut erfolgreich.

 

Bruno Peretti ist ein bedächtiger Typ, der Zeit hat. Und wenn ein Tag in der Agenda fehlt, wird daraus eine schöne Geschichte. Was bedeutet Zeit für dich?
Die Zeit beschäftigt uns alle irgendwie. Auch ich haste ab und zu durchs Leben. Dann denke ich mir: Warum nicht einen Tag in der Agenda streichen, in den Zug steigen und schauen, was passiert? Das gibt die schönsten Geschichten.

 

Deine Geschichten sind kurz, reduziert aufs Minimum. Zu wenig Zeit für den langen Roman?
Gopferdecku, gibt es darauf eine schnelle Antwort? Kurze Texte brauchen mehr Zeit als lange. Und ich habe zwei Jahre an den dreizehn Kurzgeschichten geschrieben. Das ist ganz schön lang. Eine Geschichte ist dann gut, wenn sie den Tag überdauert. Ich bin zufrieden, wenn dies auf die Kurzgeschichten mit Bruno Peretti zutrifft.

 

Mal wird nach dem Schatz unter dem Regenbogen gegraben, mal schwimmt ein Hai durch den Ententeich. Die neuen Geschichten kommen ziemlich ver-rückt daher …
… hallo, jedes Kind weiss, dass genau dort, wo der Regenbogen auf die Erde trifft, ein Schatz vergraben ist! Nur wir Erwachsenen haben das vergessen oder genieren uns, danach zu graben. Einzig Bruno Peretti versucht es, und wird auch fündig.

 

Frau Huber, Bruno Perettis Lieblingsnachbarin, wird in der zweiten Staffel zur Mitbewohnerin. Doch die Beziehung scheint nicht richtig in die Gänge zu kommen?
Fifty Shades of Grey ist es vermutlich nicht. Auch die Love Story haben schon andere geschrieben. Aber Bruno tanzt den Tango mit Maria geschmeidig wie ein Jaguar.

 

Und dann fällt sogar ein Schuss!
Richtig. Zum Glück ist es ein unblutiger Schuss.

 

Eher überraschend dann der Schluss …
… pssst, nicht verraten, auf die Rückmeldungen der Leserinnen und Leser bin ich schon heute gespannt.

 

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Unser neues Buch erraten

Potztuusig, da ist etwas durcheinander geraten. Aber keine Sorge, pünktlich im Frühjahr erscheint unser neues Buch. Wer die Puzzleteile richtig zusammensetzt und das Rätsel um den Titel richtig löst, nimmt an einer Verlosung teil. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält einen Gutschein im Wert von Fr. 30.- auf unser gesamtes Buchangebot sowie einen Logenplatz an der Vernissage oder an einer Lesung.

Buchtitel senden an: hallo@atelier-sageundschreibe.ch

Einsendeschluss ist der 15. März 2018

Die Vernissage findet am 3. Mai in Thun statt.

Auf Wiederlesen im neuen Jahr!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Textminiatur aus "Snežanas Lied".

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"Snežanas Lied" ist da

"Aventias Stunde" in Tafers

Heiter das Wetter, herzlich die Stimmung, hübsch der Ort, im Mittelpunkt das Buch der Stunde: In Tafers im Sensebezirk, nahe der Stadt Freiburg, präsentierten Autorin Monique Baeriswyl-Mauron und der Verlag Sage und Schreibe «Aventias Stunde». Gut 100 Besucherinnen und Besucher drängten sich in den Gasthof St. Martin, um mehr über die Autorin und das Buch zu erfahren, das zwei Geschichten erzählt, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und doch miteinander verknüpft sind. Zoë Kressler, junge Singer/Songwriterin aus dem Ort, sorgte für die stimmige Musik.

Bilder: Hanna Zahn

 

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Aventias Stunde: Der Trailer

Aventias Stunde: 7 Fragen an Monique Baeriswyl

Monique Baeriswyl-Mauron, geboren 1968, lebt in Tafers. «Aventias Stunde» ist nach einer Reihe von Kurzgeschichten ihr erster Roman. Im Gespräch erklärt die Autorin, weshalb sie zwei Geschichten, die Jahrtausende auseinander liegen, in einem Buch erzählt.

Weshalb schreibst Du?
Ich mag es in andere Welten einzutauchen, kreativ zu sein und meine Fantasie walten zu lassen. Ich schreibe, weil ich fiktiven Personen Leben einhauchen und entscheiden kann, was sie alles erleben dürfen und gelegentlich auch erleben müssen.

 

Wie bist Du auf «Aventia» gekommen?
Die Kelten waren sehr gottesfürchtig. Ich suchte nach keltischen Gottheiten, die in der Schweiz verehrt wurden und die durch historische Quellen belegt sind. Bald stiess ich auf die Göttin “Aventia“. Einige Quellen besagen, dass sie für die Namensgebung von Avenches verantwortlich sei, da sie in mehreren Weiheinschriften erwähnt wird. Zwar wird die Stadtgründung den Römern zugeschrieben, doch geht man heute davon aus, dass dort wo die Stadt steht, zuvor bereits eine keltische Siedlung stand. „Aventia“ ist also eine regionale Göttin, ideal für meine Geschichte.

 

«Aventias Stunde» ist Dein erster Roman. Welche Erwartungen verbindest Du damit?
Einige Erwartungen – oder besser gesagt Hoffnungen – haben sich bereits erfüllt. Als ich zu schreiben begann, wusste ich noch nicht, wie umfangreich die Geschichte werden würde. Als dann das ganze Manuskript, an dem ich über Jahre hinweg gearbeitet habe, vor mir lag, war die Freude gross. Und als der Sage & Schreibe Verlag entschieden hat, die Geschichte zu veröffentlichen, war dies überwältigend. Jetzt ist mein grösster Wunsch, dass die Leser und Leserinnen die Geschichte mögen, mit den Figuren mitleben, mitlachen und mitfiebern.

 

Im Buch verknüpfst Du die Gegenwart mit der keltischen Zeit vor 2500 Jahren. Ein gewagtes Konzept. Bist Du besonders mutig?
Ich denke nicht, dass ich besonders mutig bin. Neugierig ja. Ich hatte die Idee, eine Geschichte  über eine ganz normale Familie von heute zu schreiben, gleichzeitig aber auch  den Wunsch etwas Historisches aufleben zu lassen. Zwei eigenständige Geschichten sind dabei entstanden, die abwechselnd erzählt werden. Hubers leben im Heute, Cadan in der Latènezeit. Obwohl Jahrtausende dazwischen liegen, und die Figuren sich nicht begegnen, braucht es beide Geschichten.

 

Die Geschichte rund um Cadan, den jungen Kelten, liest sich ebenso lebendig wie diejenige der Familie Huber in der Jetztzeit. Was liegt Dir näher?
Meine Gefühle waren immer in derjenigen Geschichte, an der ich gerade schrieb. So gab es Wochen, da dachte ich mehr oder weniger „keltisch“, in den anderen blieb ich im Hier und Jetzt.

 

Hast Du «Aventias Stunde» für jugendliche Leserinnen und Leser oder für Erwachsene geschrieben?
Das Buch können bereits Jugendliche ab 12 Jahren lesen. Es ist also nicht nur für Erwachsene gedacht, sondern ist auch für Teenager geeignet. Ein Familienbuch sozusagen, für jung und älter.

 

Wohin geht bei Dir die literarische Reise in Zukunft?
Die Realisation von „Aventias Stunde“ ist eine tolle Erfahrung für mich, und ich habe durch die Zusammenarbeit mit dem Verlag eine Menge gelernt. Auch bin ich beim Projekt „Wintergeschichten“, einem Buch mit Kurzgeschichten, das der Sage& Schreibe Verlag im Herbst herausbringt, mit zwei Geschichten dabei. Und natürlich geistern immer wieder neue Ideen durch meinen Kopf. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

 

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Hast Du selber Fragen an die Autorin?

Wir nehmen sie gern entgegen:

hallo@atelier-sageundschreibe.ch